pro B64n

Die Chronik der B64n Herzebrock-Clarholz

Vor 16 Jahren - im Dezember 1996 – hat der Gemeinderat mit großer Mehrheit der Trassierung einer Entlastungsstraße südwestlich der B 64 zugestimmt.

Die Bestrebungen, zwischen Bielefeld und Münster eine schnelle Verbindung zu schaffen und die Ortszentren zu entlasten, gehen allerdings schon bis in die 80er Jahre zurück.

Im Frühjahr 1998 fand die Bürgerbeteiligung zur Linienbestimmung statt. 2003 wurde die geplante B64n im Bundesverkehrswegeplan in der Dringlichkeit zurückgestuft. Gegen diese Zurückstufung wandte sich der Rat mit einem entsprechenden Beschluss.

Im August 2004 erfolgten die Linienbestimmung der Trasse und seit 2007 die Erstellung des „RE-Entwurfes“ (RE = Richtlinie für die Gestaltung von einheitlichen Entwurfsunterlagen im Straßenbau). Um möglichst zweifellos vorhandenes Konfliktpotential zu reduzieren, wurden Gespräche mit betroffenen Anliegern – insbesondere Landwirten – geführt, um die konkreten Forderungen und Wünsche (wie z. B.: Zuwegungen, Eigenjagd, Ersatzland usw.) zu erfassen.

In den Jahren 2008 und 2009 wurden wasserwirtschaftliche Fragen erörtert und die Arbeiten am Landespflegerischen Begleitplan begonnen.

Im Januar 2011 wandten sich die Fraktionsvorsitzenden der CDU, UWG, SPD, FDP und Bürgermeister Lohmann in einer „Stellungnahme der Gemeinde Herzebrock-Clarholz zum dringend notwendigen Bau der B64n“ an den damaligen NRW-Verkehrsminister Voigstberger. Diesem Appell folgte ein persönlicher Besuch im Ministerium und beim Vorsitzenden des Verkehrsausschusses des Landtages.

Im Oktober 2011 erhielt die Gemeinde die offizielle Mitteilung des Ministeriums, dass die B64n in der Rangskala der NRW-Straßenplanung keine oberste Priorität besitzt.

Am 6. März 2012 wurde der Verein „Pro B 64n“ gegründet.


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